Lasset die Worte an ihrer Quelle
Vor 100 Jahren gründete Ida Dehmel die Künstlerinnen-Gemeinschaft GEDOK. Sie war eine Meisterin darin, Menschen zusammenzubringen, für Literatur, Kunst und Musik zu begeistern und zum Austausch anzuregen.
Vier Interpretinnen der GEDOK München und Stuttgart haben im Geiste Ida Dehmels für dieses moderierte Salon-Konzert ein epochenübergreifendes Konzertprogramm zusammengestellt, das der Macht der Worte gewidmet ist.
Mittels der universellen Sprache der Musik zu dreisprachigen Texten erklingen Werke von Luise Adolphe Le Beau, Alma Mahler, Suiha Yoshida, sowie zwei Uraufführungen der Münchner Komponistinnen Dorothee Eberhard-Lutz und Narine Khachatryan.
Worte üben großen Einfluss auf uns aus. Sie können uns trösten und stärken, Mut machen und Hoffnung spenden, ebenso können sie als Waffe missbraucht werden. Beides haben Ida und ihr dichtender Mann Richard Dehmel gelebt und erfahren.
Ida Dehmel war eine der letzten legendären Salonnièren und Netzwerkerinnen. Ihr Engagement als Kunstmäzenin und Frauenrechtlerin mündete in der GEDOK. Durch die Macht der Worte wird auch sie bei diesem Konzert anwesend sein.
Die Macht der Worte liegt in ihrer Fähigkeit, Emotionen zu beeinflussen, Gedanken zu prägen und Handlungen zu lenken.
Die Interpretinnen der GEDOK München und Stuttgart untersuchen die Macht von Worten mit musikalischen Mitteln in drei Sprachen. Sie haben ein epochenübergreifendes Programm zusammengestellt, wobei zwei Uraufführungen stattfinden.
Marie Tremblay-Schmalhofer, Sopran
Karera Fujita, Sopran
Stephanie Kocher, Bratsche
Sylvia Hewig-Tröscher, Klavier
Eintritt 20 / 15 €, Vorverkauf über München Ticket